Pflege braucht Aufwind

Luftballons Maibaum
Bildrechte: ch

Ökumenische Sozialstation Oberland feiert 100 Jahre Diözesan-Caritasverband und beteiligt sich an der Aktion der Diakonie „Pflege braucht Aufwind“

Peißenberg, 19. Mai 2022. Der Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V. ist 100 Jahre alt geworden. Dieses großartige Jubiläum ist aller Ehren wert und wurde in der Ökumenischen Sozialstation Oberland mit allen Mitarbeiter*innen, ehrenamtlichen Helfer*innen und Gästen, unter anderem dem Bürgermeister Herr Zellner und Herrn Erich Gehrmann, als Mitgesellschafter der Sozialstation, gebührend gefeiert.
In einer bistumsweiten gemeinsamen Aktion hat die Ökumenische Sozialstation Oberland am Donnerstagvormittag zeitgleich gemeinsam mit ca. 140 anderen Caritas-Einrichtungen und Diensten in der Diözese dieses Jubiläum unter dem Motto „Let’s celebrate Caritas! 100 Jahre – 100 Orte“ gewürdigt. Die zeitgleiche Begehung an verschiedenen Orten soll die Verbundenheit der Caritas-Mitglieder zum Ausdruck bringen.

„Wir gehören gerne dazu und feiern mit der Caritas, teilen wir doch dieselben Werte und Grundsätze der Nächstenliebe, der Solidarität und der einzigartigen Würde des Menschen, für die wir uns Tag für Tag in unserer alltäglichen Arbeit einsetzen“, sagt Claudia Hörbrand, Geschäftsführerin der Sozialstation. „100 Jahre Dienst für Menschen in Not, für Kinder, kranke, arbeitslose, arme und pflegebedürftige Menschen, das ist eine gemeinsame Feier wert!“

Die rote Rose soll an die Heilige Elisabeth von Thüringen und die ihr zugeschriebene Legende vom Rosenwunder erinnern. Die Heilige Elisabeth ist nämlich Schutzpatronin der Caritas. Ihr Beispiel der Sorge und täglich gelebten Fürsorge und Hilfe für arme und hungernde Menschen gilt auch heute allen Mitarbeiter*innen in der großen Caritasfamilie als Vorbild. Dass die Heilige dabei als Adelige gegen alle damaligen starren Standesregeln handelte und bewusst damit soziale Hierarchien durchbrach, wird in der Caritas auch heute als die Voraussetzung dafür verstanden, soziale Gerechtigkeit zu schaffen und dafür, eine nachhaltige Befähigung von benachteiligten Menschen und eine echte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Im Rahmen der Veranstaltung beteiligte sich die Ökumenische Sozialstation auch an der Aktion „Die Pflege braucht Aufwind der Diakonie.
Damit unsere Mitarbeiter*Innen ihre Arbeit gut machen können, brauchen sie gute Arbeitsbedingungen. Im Rahmen der Aktion möchte die Diakonie auf die Situation der Pflegekräfte aufmerksam machen und um mehr Anerkennung werden, die sich die Mitarbeiter*Innen wirklich verdient haben. Im Rahmen dessen wurde Luftballons in den Himmel entsendet mit Wünschen der Pflegenden. Durch das Erreichen einer breiten Öffentlichkeit soll für den Pflegeberuf geworben werden und die Arbeit wertgeschätzt und anerkannt werden. So wie sich unsere Betreuten auf unsere Mitarbeiter*Innen verlassen, müssen sich die Mitarbeiter*Innen darauf verlassen können, dass Sie nicht von Politik und Gesellschaft im Regen stehen gelassen werden.

Die Diakonie Oberland ist Mitgesellschafter der Ökumenischen Sozialstation Oberland.